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RUMS #163 mit SUKIE-Kleid

26. Januar 2017
Sukie-Kleid - JOMA-style

Nach und nach ploppt ein Sukie-Kleid nach dem anderen in der Nähwelt auf und ich musste es auch dringend wagen. Schließlich bin ich begeisterte Sukie-Anhängerin. Der neue Ginkgo-Wolljersey von Lillestoff in der tollen Farbe navy passte zudem perfekt zu meinem Vorhaben.

Sukie-Kleid - JOMA-style

So wird aus Sukie ein Kleid

Möchtest Du Dir auch eine Sukie-Kleidversion nähen und weißt nicht wie? Zuallererst suchst Du Dir einen Kleiderschnitt aus, von dessen Passform Du ganz besonders begeistert und überzeugt bist. In meinem Fall ist es die Else von Schneidernmeistern *. Allerdings mit kleiner Änderung: Das Rückenteil schneide ich aufgrund von leichtem Hohlkreuz sowie schmaler Taille und breiterer Hüfte nun immer im Bruch Edit: in zwei Teilen (danke für den Hinweis, Andrea!)zu. So kann ich aus dem Rücken die Mehrweite gut regulieren. So ganz bin ich leider immer noch nicht mit der Rückenpassform zufrieden, aber ich nähere mich langsam an.

Sukie-Kleid - JOMA-style

Die einzelnen Schritte

Markiere Dir die Taille an Deinem Kleidschnitt und genauso beim Sukie-Vorderteil-Schnittteil. Leg die beiden Schnittteile an der Taillen-Markierung genau übereinander. Jetzt wirst Du wahrscheinlich sehen, dass Du einen großen Versatz im Taillenberich zwischen diesen beiden Schnittteilen hast. Sukie ist nämlich wesentlich schmaler als viele andere Schnitte gradiert. Diesen Versatz kannst Du aber ohne Probleme ausgleichen, in dem Du einfach die zukünftige Nahtlinie anpasst. Vergleiche nochmal die Gesamtlänge des erstellten Schnittteils mit der des ursprünglichen Kleides. Falls Du Dir unsicher bist, was die Länge des Kleides angeht, dann schneide lieber mit einer größeren Saumnahtzugabe zu. Kürzen kannst Du später immer noch. Anschließend wiederholst diesen Vorgang nochmal beim Rückenteil.

Sukie-Kleid - JOMA-style

Langarm oder 3/4-Länge?

Schneide die Ärmel nach Original-Schnitt zu oder verlängere sie, falls Du Dir ein richtiges Winterkleid nähen magst. Bei meiner Version musste ich auf lange Ärmel und einen schönen hohen Kragen aufgrund von Stoffmangel verzichten. Die Ärmel ‘fressen’ aufgrund der ausgewöhnlichen Schnittform äußerst viel Stoff. Bitte beachte dies bei Deiner Stoffbestellung.

Sukie-Kleid - JOMA-style

Hast Du noch Fragen zu meiner Kurzanleitung oder Verbesserungsvorschläge? Dann lass es mich kurz via Kommentar oder per Mail (anja[at]JOMA-style.de) wissen.

Sukie-Kleid - JOMA-style

Übrigens, es war so unfassbar windig und nass-kalt beim Fotografieren des Kleides, so dass die ‘Frisur’ sofort zerstört war und ich außerdem innerhalb kürzester Zeit (also sofort) komplett durchgefroren war. Das nächste Mal werde ich wieder das häusliche Wohnzimmer für Fotos wieder bevorzugen. Brr, da schüttelt es mich immer noch.

Hab einen schönen RUMS-Tag!

Bis bald,

Anja


Zutaten:

Jersey: Wolljersey Ginkgo in der Farbe navy von Lillestoff (gesponsert)

Schnitt: Sukie (Design: Susalabim) – bei Lillestoff erhältlich (gesponsert) -> mit Änderungen (s. Text)

verwendeter Kleid-Schnitt für die Abwandlung: Else von Schneidernmeistern *

wird verlinkt bei: RUMS, Ich näh Bio, LLL und Selbermachen-macht-Glücklich-Bio-Link-Party

-Blogpost enthält Werbung-

*affliate Link: Bei Bestellungen, die Du über diesen Link tätigst, erhalte ich eine kleine Werbekostenerstattung, ohne dass Dich das Ebook einen Cent mehr kostet. Danke!

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12 Comments

  • Reply Creagretel 26. Januar 2017 at 5:56

    Hallo Anja, Dein Sukie-Kleid überzeugt mich auch langsam von diesem Schnitt. Ich trage nur Kleider und Röcke. Sehr schön!!! Vielleicht werde ich bei dem Schnitt doch noch schwach 😅. Eine Frage habe ich aber noch. Wieviel Stoff verbraucht denn ein Sukie-Kleid ungefähr? Die doppelte Kleiderlänge reicht? Ansonsten ist Deine Schnittbeschreibung gut verständlich😃. Danke dafür. LG Grit

    • Reply JOMA-style 12. März 2017 at 11:29

      Liebe Grit, ja, die doppelte Kleidlänge ist ausreichend. Wenn Du allerdings auch noch einen Schalkragen dransetzen möchtest, musst Du diese Menge noch zusätzlich einplanen. LG, Anja

  • Reply Geraldine 26. Januar 2017 at 9:49

    Ein tolles Kleid 🙂 Der Schnitt ist echt super 🙂
    Ich kann mir vorstellen dass du durchgefroren warst :S
    GLG, Geraldine

  • Reply andrea 26. Januar 2017 at 15:31

    Hi du liebe! ja man merkt dir an, dass dir kalt war. ist ja schon lustig, was wir da machen, oder?
    das kleid ist wirklich sehr interessant! bin jetzt zwar restlos verwirrt, was das für ein schnitt ist. suki oder else? steh am schlauch. und schneidest du das rückenteil nicht fast immer im bruch? bei dir sieht es aus, als wär es genau nicht im bruch sondern geteilt. machst du da eine taillierung ins rückenteil?

    ach und was ich noch sagen muss: du hast keine breite hüfte 😉 eine wirklich tolle Figur hast du!!
    liebe grüße aus dem süden Österreichs
    andrea

    • Reply JOMA-style 27. Januar 2017 at 19:46

      Liebe Andrea, oh, ja wir sind schon sehr verrückt!
      Naja, wenn man es ganz genau nimmt, ist eine Sukielse. Also oben Sukie und unten Else 😉 Danke auch für den Hinweis mit dem SToffbruch. Ich meinte es natürlich genau umgekehrt und hab’s geändert.
      Tja und die Hüfte, sie ist in Bezug auf die Taille nahezu zwei Größen größer (breiter). Deshalb habe ich immer das TAillen-/Hüftenproblem und den blöden FAltenwurf im Rücken (aber danke ♥). Viele Grüße nach Österreich und alles Liebe, ANja

  • Reply Sylvia Dunn 26. Januar 2017 at 21:53

    Das ist ein sehr schönes Kleid. Der Stoff gefällt mir super gut. Viel Spass damit. Herzlichen Gruß Sylvia

    • Reply JOMA-style 27. Januar 2017 at 19:49

      Liebe Sylvia, das freut mich wirlich sehr – vielen Dank. LG Anja

  • Reply Kathis Nähwelt 27. Januar 2017 at 7:03

    Die Fotos sehen auf jeden Fall super aus! Schönes Kleid. Würde ich direkt so anziehen!

    • Reply JOMA-style 27. Januar 2017 at 19:47

      Danke, Kathi, das freut mich!
      LG, ANja

  • Reply Gerlind 27. Januar 2017 at 23:15

    Liebe Anja! Du sagst, Du wärst mit Deiner Holkreuzanpassung nicht so zufrieden und schneidest das RT zweiteilig zu. Das ist dann ja quasi wie ein Abnäher im Rücken.
    Du könntest aber auch normal im Bruch zuschneiden und Dir anschließen rechts und links der Wirbelsäule Abnäher mit der Stecknadel wegstecken. Ich habe einfach rückwärts hingegriffen und mir an der bollerigsten Stelle zwei Klammern gemacht, dann nach oben und unten auslaufend das selbe. Alles wieder ausgezogen, die Falten in der Tiefe vermessen, recht und links zusammengerechnet, halbiert und gleichmäßig rechts und links verteilt. Das Gleiche habe ich nach oben und unten hin auslaufend gemacht. Das ganze schön flachkurvig mit der Ovi entlangrutschen. Man hat an der stärksten Stelle die Tendenz zu eng zu nähen und auslaufend nach oben und unten zu wenig wegzunehmen. Also erst mal mit weniger beginnen und dann noch mal bei Bedarf nachlegen. Durch die zwei Abnäher sieht es mehr wie Kleid oder Bluse aus und die Stoffabnahme ist regelmäßiger verteilt als bei nur einem Abnäher. Du könntest natürlich auch drei machen, lässt sich ja gut ausrechnen.
    Es gibt bei Makerist einen Übergrößenkurs, wo das auch erklärt wird. Dort wir aber glaube ich nicht nur so die Taille harmonisch verteilter abgenommen, sondern das Holkreuz durch einen Abhäher horizontal. Man hat ja dort quasi zu viel Stoff in der Höhe.
    Schaue mir noch mal alles an. Wenn ich noch eine bessere Erklärung finde, schicke ich sie.
    Lg, Gerlind

  • Reply Gerlind 28. Januar 2017 at 0:08

    Das mit dem Abnäher horizontal war käse, wurde aber so abgesteckt im Probeteil und dann im Schnittmuster in der Rückennaht so übertragen, wie Du es warscheinlich in der hinteren Mitte gemacht hast.
    Mir ist aber noch aufgefallen, dass Du Dir die Taille immer sehr auf taille schneiderst.
    Du hast warscheinlich gar nicht so viel Hüfte, sondern sehr wenig Taille🙃🙃🙃
    Im Tshirtkonstruierkurs wird an der Taillenlinie immer nur um ein bestimmtes Maß nach innen gegangen( 2-3 cm) ausgehend von einer Linie vom unteren Armloch an der Seitennaht, paralell zur VM/HM. Und zwar mehr, jenäher Dein Shirt an der Hüfte an dieser Linie liegt und weniger, je mehr die Hüfte außerhalb dieser Linie liegt. Das liegt daran, dass das Shirt sonst nicht mehr harmonisch fällt. Man erreicht bei ausgeprägter Taille eventuell deswegen nicht das gewünschte Maß, sieht aber trotzdem harmonisch aus.( stelle Dir vor du stülptest Dir ein Zelt über den Kopf. Dieses sähe zwar nicht schön aus, könnte aber harmonisch fallen. Machst Du diesem Zelt eine Extremtaille ala Barbie, würde es unharmonisch fallen, weil die Richtungswechsel auf zu kurzer Strecke einfach zu kurvig sind. Es könnte aber gut fallen, wenn Du und das Zelt 2,5 m groß wären, was aber unwarscheinlich ist) Du meintest ja selbst, dass Suki sehr auf Taille geschnitten ist. In Kurz geht das, aber als Longshirt, denn einen richtigen Rockteil gibt es ja nicht, muss mehr in Einklang mit der Hüfte geschnitten werden. Weiß ich nicht genau, ob Du jetzt mehr Richtung Else oder Suki geschnitten hast.

  • Reply Gerlind 28. Januar 2017 at 1:11

    Oder, um Dich vollends zu verwirren, du machst am Po genau die umgekehrte Änderung zum Hohlkreuz, damit es dort nicht aufsitzt mit den Falten. Entspricht auch der Rundrückenänderung und die wird im Übergrößenkurs erklärt.
    Hihi, so viel zur Theorie, nur Anwenden……
    Lg, Gerlind
    Ich finde Deine Sukielse trotzdem sehr schön. Bisher bist Du die erste die mäkelt🙃🙃

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